Stress reduzieren im Homeoffice, so gehts!

Stress reduzieren im Homeoffice, so gehts!

So reduzierst du deinen Stresspegel im Homeoffice

Möglicherweise kennst du das auch: Video-Calls, Kinderbetreuung, in der Mittagspause schnell die Wäsche aufhängen oder einkaufen, dann etwas fertig machen, damit die Deadline eingehalten wird.

Viele, die von daheim arbeiten haben die Herausforderung, Arbeit und Privatleben abzugrenzen. Oft verschiebt sich der Feierabend nach hinten oder die Arbeit wird gedanklich „mitgenommen“. Andere haben feste Rituale, bauen den Arbeitsplatz Zuhause jeden Abend ab.

Auch die Kommunikation ist für viele schwieriger, es kommt zu Missverständnissen und Wartezeiten am Rechner. Wie du deinen Stress im Homeoffice reduzieren kannst, davon handelt dieser Beitrag!

Die Entstehung von Stress im Homeoffice

In der Theorie bietet Homeoffice nur Vorteile. Die Fahrzeit zur Arbeit fällt weg, Sprit wird eingespart, keine langen Staus mehr und von daheim arbeiten ist Flexibel. Außerdem wirkt sich das Homeoffice positiv auf die Work-Life-Balance aus. 

In der Praxis steigt die Gefahr, immer länger zu arbeiten, als es im Büro der Fall wäre.

Die größten Stress-Fallen im Homeoffice

Ablenkung: Der Gedanke klingt verlockend, zwischen den Meetings schnell die Wäsche einschalten und später aufhängen. In der Mittagspause schnell einkaufen und zwischen den nächsten Meetings noch den Abwasch von gestern. Kleine Unterbrechungen können sich im Laufe des Tages summieren. Dadurch werden deine Gedanken jedes mal unterbrochen. Für jede Unterbrechung benötigst du je nachAufgabe bis zu 20! Minuten, bis du wieder Gedanklich dabei bist. 

Privat-und Berufsleben verschwimmen: Auch Entgrenzung genannt. Du isst am Rechner zu Mittag, du schaust abends nochmal schnell in die Mails und auf die SMS vom Chef, antwortest du noch nach 22 Uhr. Schließlich hat der Chef dir auch schon um 23:30 Uhr eine SMS gesendet. 

Was auf den ersten Blick harmlos und nach einer Kleinigkeit erscheint, lässt auf Dauer die Grenzen zwischen Privatleben und Arbeit verschwimmen. Als Folge nimmst du weder Pausenzeiten oder Arbeitszeiten richtig wahr. Wenn noch die Kinderbetreuung im Homeoffice dazu kommt, steigt die Belastung zusätzlich. Oft endet die Doppelbelastung in einem Gefühl der Überforderung.

Mangelnde Kommunikation: Aufgrund eingeschränkter Kommunikation kann es zu Missverständnissen kommen. Außerdem fühlen sich viele Mitarbeiter unter Druck gesetzt. 

Die Führungskräfte kommunizieren nicht mehr so häufig mit den Angestellten, ganz oft nur noch per E-Mail. Erwartungen der Führungskräfte sind unklar und viele Angestellte arbeiten deshalb extra viel und lang, weil sie Angst haben keine sichtbaren Ergebnisse zu produzieren. 

Stress reduzieren im Homeoffice, so gehts!

Stress im Homeoffice vorbeugen

Wenn du abends nur schwer abschalten kannst, sind die nachfolgenden Tipps für dich.

Sie zeigen auf, wie du aus der Stress-Spirale entkommst und deine Zeit besser nutzen kannst.

Arbeitszeiten: Halte deine gewohnten Bürozeiten so gut es geht bei. Du bist normal um 08.30 Uhr im Büro? Dann fängst du daheim auch um 08.30 Uhr an. Fange nicht später an, weil du glaubst noch den ganzen Tag zu haben, weil ja deine Fahrzeit wegfällt. 

Auch deine Kleidung spielt eine Rolle. Die Jogginghose sorgt schnell dafür, dass du dich zu bequem fühlst und deinen Leistung nachlässt. Je besser und klarer du deinen Anfang planst umso besser sind die Vorraussetzungen für ein klares Ende. 

Mittagspause: Bist du früher mit den Kollegen zum Bäcker oder in die Kantine, lockt jetzt die Versuchung, schnell am eigenen Schreibtisch zu essen. Doch diese Rechnung geht nicht auf. 

Wenn du dir nicht ausreichend Zeit und Freiraum für Pausen lässt, sinkt deine Produktivität.

Auch ein Spaziergang an der frischen Luft kann helfen, den Stress aus dem Homeoffice zu reduzieren.

Bewusste Auszeiten: Beende den Arbeitstag genauso, wie im Büro auch. Du machst immer gegen 17:45 Feierabend? Dann ist das auch fürs Homeoffice eine gute Zeit. Schalte deinen Computer / Laptop aus und widme deine Zeit bewusst deiner Freizeit. 

Wenn es dir schwer fällt abzuschalten und von der Arbeit loszulassen, sind Joggen, Fitness und Sport im Allgemeinen gute Möglichkeiten den Stresspegel zu senken. Auch Achtsamkeitsübungen können helfen, noch besser abzuschalten.

Kommunikation: Digitale Kommunikationsmöglichkeiten bedeuten nicht, dass du ständig erreichbar sein musst.

Wenn möglich, vereinbare Zeiten zu denen du erreichbar bist und blocke dir Zeit im Kalender, wenn du nicht gestört werden willst. Video-Calls können helfen, Missverständnisse vorzubeugen, weil die Aufmerksamkeitsspanne höher ist. 

Stress reduzieren im Homeoffice, so gehts!

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