Stress Auswirkung

Stress: So wirkt er sich auf deinen Körper aus

Was mit deinem Körper passiert, welche vielseitigen Auswirkungen es auf deinen Körper gibt

Die unterschiedlichsten Faktoren können Stress verursachen. Der Ablauf im Körper auf Stress ist bei jedem Menschen gleich. Jedoch reagieren die Menschen unterschiedlich darauf. Während eine Person in einer stressigen Situation noch ruhig bleibt, fühlt sich eine andere Person bereits überfordert.

Die körperlichen und psychischen Auswirkungen von Stress beeinflussen und verstärken sich oft gegenseitig. Ein Kreislauf entsteht. 

Wichtige Hinweise:

– Chronischer Stresst versetzt deinen Körper in einen dauerhaften Zustand der Aktivierung. Die Folge ist Erschöpfung.

– Durch dauerhaften Stress ist das Herzinfarkt oder Schlaganfall-Risiko deutlich erhöht. 

– Schwierigkeiten sich zu konzentrieren und innere Anspannung sind erste psychische Folgen durch Stress

Wie reagiert dein Körper auf Stress??

Eine belastende Situation setzt Adrenalin sowie Kortisol frei.

Beide aktiveren den Körper und bereiten ihn auf eine Kampf oder Fluchtreaktion (Fight of Flight Reflex) vor. 

Die Bronchien weiten sich,  mehr Sauerstoff wird aufgenommen. Deine Atmung wird schneller und flacher. Auch der Puls und der Blutdruck erhöhen sich. Als Folge werden die Muskeln stärker durchblutet und spannen sich an. 

Dein Körper stellt sich so auf einen stärkeren Energieverbrauch ein.

Nach der “Gefahrensituation” reduziert sich die Hormonproduktion wieder. Dein Körper bereitet sich auf Entspannung und Regeneration vor.

Dauerstress stört diesen Prozess. Dein Körper kann sich nicht genügend erholten. Dein Körper ist  also ununterbrochen in einem Erregungszustand.

Die Folgen sind Erschöpfung, in Verbindung mit weiteren psychischen oder körperlichen Problemen.

Welche körperlichen Folgen hat Stress auf…

Stress: So wirkt er sich auf deinen Körper aus

…das Immunsystem

Ist dein Körper in Alarmbereitschaft, stärkt sich für eine kurze

Zeit auch dein Immunsystem. Allerdings schwächt das

Stresshormon Cortisol dieses mit der Zeit. 

So bekämpft dein Körper kurzfristig Bakterien und Viren effektiver.

Langfristig jedoch schwächt es dein Immunsystem. 

Infektionskrankheiten, einschließlich Erkältungen und Herpes, treten bei gestressten Menschen häufiger auf. Auch die Genesung von einer Erkältung oder Herpesinfektion ist schwieriger.

… die Muskulatur

Die ständige Wachsamkeit deines Körper verspannt deine Muskulatur. Kopf-, Schulter- und Rückenbeschwerden sind die Folge dieser Verspannungen. Dein Körper ermüdet nach und nach, die Leistungsfähigkeit nimmt ab. 

… das Herz-Kreislauf-System

Die häufigsten Symptome sind: Erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck sowie verstärkte Ablagerung in den Gefäßen

Die genannten Symptome können das Risiko für einen Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen erhöhen. Darüberhinaus können Empfindungen wie z.B. Brustschmerzen oder Herzrasen auftreten.

… Magen und Darm

Die Auswirkungen von Stress machen sich auch im Magen-Darm-Trakt bemerkbar, da Stresshormone die Produktion von Magensäure erhöhen. Häufigeres Sodbrennen ist die Folge.

– Chronischer Stress kann zu Magengeschwüren führen. 

Diese entwickeln sich, wenn die Magenschleimhaut bereits angegriffen ist. Dies kann zu weiteren Symptomen, wie

 z.B. Übelkeit, Völlegefühl oder Appetitlosigkeit führen.

…Psychische Folgen 

Neben den körperlichen Folgen kommt es oft auch zu einer Reihe an psychischen Folgen.

Kurzfristige Beschwerden können z.B. sein, Nervosität, Reizbarkeit, innere Anspannung und Unruhe, Unzufriedenheit sowie Angst und Wut. 

Bleibt ausreichende Erholung aus, nimmt das allgemeinen Wohlbefinden weiter ab. Ängstlichkeit und Unzufriedenheit treten dann immer häufiger in Erscheinung.

Eine Folge davon können Panikattacken sein. Panikattacken sind ein Zustand intensiv erlebter Angst. Auslöser sind viele Stressfaktoren, die auf einmal auftreten. Eine Panikattacke kann ohne Vorwarnung auftreten und zwischen einigen Minuten, bis zu einer halben Stunde andauern.

Darüberhinaus treten häufig auch weitere Symptome auf.

Diese können unterschiedlich ausfallen. Z.B.

Schweißausbrüche, Herzklopfen, Hitzewallung / Kälteschauer, Atemnot, Beklemmung in Brust oder Hals, Bauchschmerzen.

Auch ein Burnout kann einen Folge von Dauerstress sein. 

Fazit:

Dauerstress kann zu schweren Krankheiten wie Diabetes, Magengeschwüren oder Herzrhythmusstörungen führen.

Bestehende Krankheiten können sich verschlimmern. 

Genauso wie psychische Auswirkungen.

So können sich beispielsweise Unzufriedenheit, Nervosität oder Angstzustände zu einer  psychischen Erkrankung entwickeln, 

wenn der tägliche Stress nicht abnimmt.

Deshalb ist es wichtig, dem täglichen Stress entgegenzuwirken und sich ausreichend zu entspannen.

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