Burnout als Folge von Dauerstress

Burnout als Folge von Dauerstress

Als Folge zu langem Dauerstress kann ein Burnout die Folge sein. Was genau sind die Auslöser für einen Burnout und was kannst du für dich selbst dagegen machen? 

Burnout selbst ist ein schleichender Prozess. Oft über mehrere Monate und in Phasen.

Wenn du dir ein Phasen-Modell zu Burnout anschauen solltest. Es können Phasen übersprungen werden, oder andere Symptome zu den einzelnen Phasen hinzukommen. 

Die häufigsten Ursachen für Burnout sind Mobbing, Leistungsdruck sowie Mehrfachbelastung im Job und Alltag.

Burnout – Was ist das genau?

Burnout ist die Folge von langen Stresszuständen. Der Körper kann den Stress nicht richtig abbauen, es folgt ein Burnout. Der Körper kann super mit kurzen Stressreaktion umgehen. Es wird sogar ein gewisser Stresspegel erreicht, um top leistungsfähig zu sein. Beispielsweise benötigen auch Wettkampfsportler ein gewisses Maß an Stress. 

Bei Stress wird dein Organismus gefordert. Die Atmung wird schneller, der Puls steigt, die Muskeln werden stärker angespannt, die Aktivität im Darm wird herunterfahren. Es passiert einiges in unserem Körper.

Wenn du genügend Pausen hast, flacht diese Aktivierung des Körpers ab und er kann sich erholen. Wenn du über einen zu langen Zeitraum ständig gestresst bist, kann der Körper nicht zur Ruhe kommen. Dein Nervensystem ist überreizt und es treten die erste Beschwerden, wie Muskelverspannung, Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden auf.

Ist das Nervensystem dauerhaft überreizt können Beschwerden auch chronisch werden.

Einen Burnout kannst du auch als Folgereaktion auf die anhaltenden inneren und äußeren Belastungen bezeichnen.Dein Körper kann dem nicht mehr genügend entgegensetzen. 

Die Symptome können körperlich, geistig oder seelisch sein.

In den letzten Jahren ist der individuelle psychische Stress stark angestiegen. Durch den starken Lebens und Arbeits-Wandel der letzten Jahre ist es für viele Menschen schwieriger geworden, eine Gesundheitsbalance zu erhalten. 

Krankenstände wegen psychischer Leiden sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Oft sind Krankenstände wegen psychischer Leiden oft größer als wegen körperlicher Leiden. 

Was ist der Unterschied zwischen Burnout und Depression?

Eine Depression kann eine Folge eines Burnouts sein. Einen Depression kann die verschiedensten Ursachen haben. 

Burnout und Depression Zeichen sich durch Schlafstörungen, geringe Energie, Antriebslosigkeit, neidergeschlagene Stimmung und gestresstem Verhalten aus.

Eine Depression ist eine klinisch anerkennte Diagnose, mit einer klaren Beschreibung. 

Burnout wird als Zustand verstanden. Es beschreibt einen Zustand der körperlichen und seelischen Erschöpfung.

Oft kommen bei erschöpften Personen noch andere Anzeichen, wie z.B. Herzkreislaufbeschwerden, Angst und Zwang hinzu.

Burnout als Folge von Dauerstress

Für einen Burnout gibt es Warnsignale. 

Ein Burnout kann über mehrere Monate bis Jahre verlaufen. Die Stufen sind fortlaufen und können, wie bereits angesprochen, unterschiedlich verlaufen. Es ist ein Prozess der körperlichen, mentalen und emotionalen Verausgabung. 

In der Anfangsphase fühlen sich Betroffene oft noch stark motiviert und sind voller Tatendrang. 

Sie laden sich deshalb zu viel auf. Die Warnsignale fallen sehr unterschiedlich aus.

Übelkeit, leichter Schwindel, Schlafstörungen, Sodbrennen, Muskel-/-Kopfschmerzen durch Anspannung Fehlhaltung. Auch leichte Herzrhythmusstörungen oder wiederkehrende Ohrengeräusche können Hinweise auf eine Überlastung sein. 

Stress spiegelt sich auch im Verhalten wieder. Beispielsweise gibt es Menschen, die fangen an zu rennen, anstatt zu laufen. Weil rennen schneller ist und dadurch Zeit eingespart wird. Dann fallen bei der Arbeit die Pausen weg. Zu erst wird am Platz gegessen, dann wird gar keine Pause mehr gemacht. Oft Folgen Überstunden und die sozialen Kontakte werden nach und nach reduziert. 

Um die Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu steigen wird zu erhöhen Mengen an Koffein. Gegriffen. Um zu entspannen, steigt oft der Alkoholkonsum. 

Ein Burnout macht sich auf unterschiedlichen Ebenen bemerkbar. Es können beispielsweise vermehrt Angstgefühle auftreten. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten nimmt nach und nach ab. Aufregende oder als angenehm wahrgenommene Aktivitäten werden immer unattraktiver und verlieren an Bedeutung. Zusätzlich tritt oft noch eine wahrgenommene Hilflosigkeit in Bezug auf den Einfluss auf das Umfeld auf.

Im Verhalten treten bei der Arbeit häufiger Fehler auf. Aktivitäten benötigen immer mehr Energie und Zeit, um durchgeführt zu werden. Oft zieht sich die betroffene Person auch immer mehr zurück.

Der eigene Antrieb nimmt immer weiter ab, die Erschöpfung hingegen steigt. Die Müdigkeit nimmt zu, Motivation und Energie verringern sich. 

Gefühle wie Sinnlosigkeit und Perspektivenlosigkeit nehmen ebenfalls zu. Oft kommt es auch zu quälendem Dauergrübeln, während Phantasie und Kreativität immer weiter abnehmen.

Sexuelle Funktionsstörungen, Schlafstörungen, Magen-Darmerkrankungen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-System können ebenfalls auftreten. Die Liste der Symptome besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Fazit: Ist ein Burnout auf einen einzigen Auslöser zurückzuführen?

Im groben lassen sich die Auslöser in äußere und innere Faktoren unterteilen. 

Bei den inneren Auslöser gibt es Faktoren, die einen Burnout begünstigen.

Dazu zählt z.B. ein geringer Selbstwert bei gleichzeitig hohen Leistungansprüchen an die eigene Person. Oft werden diese betroffenen Personen als Perfektionisten in ihrem Umfeld wahrgenommen. 

Zu den äußeren Auslösern zählt meistens eine schwierige Arbeitssituation, z.B. eine hohe Belastung am Arbeitsplatz, ständiger Zeitdruck oder mangelnde Wertschätzung durch Führungskräfte. 

In vielen Fällen ist ein Burnout eine Ansammlung der unterschiedlichen Faktoren. Diese können mehrere Lebensbereiche umfassen. Bsp. stellt eine Krankheit eine nahen Familienangehörigen eine zusätzliche Belastung da. 

Ein Coaching zum Burnout ist immer präventiv! Es soll helfen, Ressourcen wieder zu aktivieren, besser mit Stress umzugehen und dadurch den Burnout zu vermeiden. 

Ist ein Burnout aufgetreten so ist eine Therapie ratsam. Hier kann ein Coach nicht helfen.

Allerdings besteht die Möglichkeit, in der Therapie einen Coach hinzuziehen – immer nach Absprache mit dem Therapeuten!

Eine Therapie erfordert Zeit und Geduld. Im Allgemeinen sind die Regenerations-Chanchen bei einem Burnout sehr gut. Die Therapiedauer richtet sich nach der Schwere des Burnouts. 

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